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Archivar
18.08.2018, 12:40

Wie funktioniert der organisierte Betrug ?
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Die Methode ist immer gleich!
In winzigen Feinheiten unterscheiden sich die Vorgehensweisen der einzelnen Vereine, was aber dem Prinzip der praktizierten "Kundenverarschung" keinen Abbruch tut.

Es beginnt damit, daß Sie als unbelasteter, unvoreingenommener Erstaussteller mit Ihrem Wuffi auf Leute treffen, die sich als "Zuchtschaurichter", "Leistungsrichter", "Ringrichter" und anderen Bezeichnungen präsentieren, die in keinster Weise deren tasächlicher Qualifizierung entsprechen; ja sogar solche Experten gibt es, die sich mit derartigen Titeln und Attributen selbst ausstaffieren ohne je eine entsprechende Ausbildung mit Prüfung nachweislich abgelegt zu haben. 

Natürlich behaupten diese Leute das frech - nur sind sie nicht in der Lage den geringsten Beweis dafür zu erbringen. Ins Kreuzverhör genommen widersprechen sie sich selbst ohne es zu merken. So ist das eben, wenn die Vita auf einem immerwährenden Lügenpool basiert; da wird es irgendwann nicht mehr beherrschbar, Dichtung und Wahrheit auseinanderzuhalten, da sind Widersprüche und "Erinnerungslücken" vorprogrammiert. Wer sich die Mühe macht, kann solches Tun recht schnell entlarven weil Leute dieses Schlages im Allgemeinen ein sehr großes Geltungsbedürfnis bis hin zum Narzismus pflegen und wo kann man das besser als im Internet umsetzen? Was von vielen dieser Scharlatane und Hochstapler nicht genügend bedacht wird ist der Umstand, daß eine Seite im Netz oder gar eine ganze Site von vielen Millionen Lesern auf einfachste Weise abgerufen und ggfs. in Teilen oder zur Gänze dauerhaft gespeichert werden kann. Es ist also nicht damit getan, den Inhalt einer HP einfach zu löschen wenn "der Boden plötzlich zu heiß zu werden droht", die Information ist so lediglich nicht mehr direkt unter der URL zu finden - aber freilich auf diversen Festplatten weiterhin abrufbar.

Legt man dann, an Hand der Aussagen auf der aktuellen Präsentation eine Zeittafel an und vergleicht anschließend deren Werte mit den Informationen einer "Uraltdarstellung", kommt man schnell dahinter, daß etwas mit dem Hochglanzkatalog faul sein muß. 

Wer dann noch weiter und noch tiefer gräbt stößt u. U. auf "Richter", welche anderen Leuten, angehenden Zuchtwarten und Richtern die Prüfung abgenommen haben. Es ist bezeichnend, daß diese Leute nicht über eine Ausbilderqualifikation verfügen denn die würde ja Geld kosten, Geld ist in diesen Kreisen aber nicht zum Ausgeben sondern einzig zum Einnehmen gedacht - man lebt ja schließlich von den durch die Hunde generierten Einnahmen! Behauptet wird freilich das ganze Gegenteil, was ja auch nur menschlich ist :-) Geradezu peinlich wird es dann, wenn sich herausstellt, daß ebendiese "Prüfer" selbst nichteinmal die Voraussetzungen die ein ordentlicher Zuchtwart mitbringen muß erfüllen! Welchen Stellenwert die von solchen Personen abgenommenen Prüfungen von "Zuchtwarten und Zuchtschaurichtern für alle Rassen" tatsächlich haben, mag sich jeder Denkfähige selbst ausmalen. Es ist schlicht und ergreifend ein einziges Schmierentheater! 
Unbeschadet dieser Aussage gibt es selbstverständlich auch langjährig erfahrene Züchter, die den Titel Zuchtschaurichter absolut berechtigt führen - nur eben nicht in solchen dubiosen Vereinen!


Wird bei Bedarf fortgesetzt!

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