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Archivar
18.09.2017, 09:26

Gesicherter Beitrag aus Bild.de
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KRANKE MISCHLINGE AUS POLEN ALS RASSEHUNDE VERKAUFT
Welpen-Fälscher jetzt bestraft!

Artikel von: THILO SCHOLTYSECK veröffentlicht am
12.07.2011 - 00:09 Uhr
Halle: Manipulierte Papiere, gefälschte Stempel. Dazu ein (ausgedachter) Stammbaum mit wohlklingenden Namen. Mit diesen Tricks verwandelte eine Betrüger-Bande billige Mischlings-Hunde aus Polen in teure Züchter-Welpen.

Die Staatsanwaltschaft klagt eine miese Welpen-Fälscher-Bande an. Sie soll in Mitteldeutschland kranke Mischlinge aus Polen als Rassehunde verkauft haben.
Gestern standen die Tierfälscher vorm Landgericht Halle. Mit auf der Anklagebank der angesehene Veterinär-Arzt, Siegfried G. (61).
Laut Anklage sollen die Betrüger in mindestens 18 Fällen ohne die erforderlichen Genehmigungen Hundewelpen über die Grenze nach Deutschland geschafft haben. Den Angeklagten war klar, dass die Tiere nicht reinrassig und die meisten sogar ernsthaft erkrankt waren.

In einem Fall verkauften die Tierfälscher einen Chihuahua-Welpen für 390 Euro. Der junge Rüde war so krank und verwurmt, dass er drei Tage nach dem Verkauf eingeschläfert werden musste. Ein anderer Mischling (Preis: 300 Euro) war von Viren befallen - er starb vier Tage nach dem Verkauf.
Der Staatsanwalt warf dem Tierarzt vor: "Für die dokumentierten Impfungen benutzten sie in Deutschland nicht zugelassene Impfstoffe."
Das Glück der Angeklagten: Weil sie nicht vorbestraft sind und alle Taten gestanden, kamen sie mit milden Sanktionen davon. Tierarzt Siegfried G. muss 500 Euro Geldbuße bezahlen, der mitangeklagte Rüdiger B. (44) 1000 Euro.

AUCH INTERESSANT
Die Vorsitzende Richterin Sabine Staron (45) stellte den Männern in Aussicht: "Wenn die Geldbuße bezahlt ist, werden die Ermittlungen endgültig eingestellt."
Nur die Chefin des Tierfälscher-Ringes kommt nicht so billig davon: Weil Ute S. (47) neben ihren krummen Tiergeschäften auch noch ArbeitslosenGeld bezog, wurde sie wegen Sozialbetruges verurteilt - zu 1500 Euro Geldstrafe.
Die betrogenen Hundebesitzer sind über die milden Strafen enttäuscht. Maxi F. (21), die selber einen kranken Cockerspaniel kaufte: "Die haben kranke Tiere vorsätzlich leiden lassen, um dick abzukassieren. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Betrüger härter bestraft werden."


Nun, dieses Ergebnis muß nicht verwundern - es paßt perfekt ins Bild!
Der Justiz als Handlanger des Fiskus geht es nur darum, jene zu "bestrafen", denen eine Umgehung der Umsatzsteuerpflicht nachgewiesen werden kann. Sind eben bloß "Viecher" und damit nicht mehr wert als ein paar kaputte Filzlatschen. Genauso läuft das! In diesem Land; mit dieser Regierung!
