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Archivar
22.02.2024, 18:26

17.02.2024: VK Ausstellungs-WE in Nidda
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Am 17. Februar habe ich mein Leben wieder einmal der Deutschen Bahn anvertraut.
Es war eines von den Erlebnissen, die man nicht so leicht vergessen kann. 

Nachdem mich Beate in der Frühe nach Görlitz auf den Bahnhof verfrachtet hatte, ging es von dort ganz geschmeidig mit dem privaten Bahnunternehmen nach Dresden, von wo aus dann die DB mit ihrem tollen ICE die weiterfahrt nach Frankfurt besorgte. Es war der erste Kulturschock an diesem Tag: Das Niveau des ICE geradezu unterirdisch, verglichen mit der Privatbahn. Zwar waren die Sitze komfortabler, dafür war der Waggon regelrecht dreckig und ungepflegt. Die Anzeigetafeln funktionierten nach Gutdünken, einige überhaupt nicht. Es war ein Flair a la Proletenschleuder, hatte mit gepflegtem Reisezugwaggon kaum Ähnlichkeit. Leere Bierflaschen dominierten die sehr lauten Kommunikationsgeräusche mitreisender Monteure - das war deren unüberhörbaren Schilderungen leicht entnehmbar.

In Ffm. durfte ich dann zur Erholung in die Hessen-Länderbahn umsteigen und das war wieder eine Wohltat für Augen, Nase und Ohren! Grundsätzlich ist das reisen in einem gepflegten Zug viel entspannter als auf der Straße und dazu sieht man auch noch etwas von der Landschaft, besonders dann, wenn man im Oberdeck Platz gefunden hat. 
Diese zwei letzten Abschnitte der Fahrt nach Nidda haben mich dann auch mit dem vorangehenden ICE-Erlebnis versöhnt. 

Am Samstag Abend - ich hatte gegen 17:00 im Kurhotel eingecheckt um mich dann ins Bürgerhaus zu begeben; Celine hat mich abgeholt, dort war schon alles erledigt, nur das Gemeinschaftsessen stand noch an. 

Der Sonntag sah uns dann wieder im Bürgerhaus und die Fraktion der Bolonisten hat sich ganz achtsam geschlagen. 

Natürlich mußten wir auch wieder mit gewissen Entartungen klarkommen - aber das kennen wir ja zur Genüge.
Als neue Erkenntnis kam hinzu, daß gewisse Kreise den Hund in tierquälerischer Weise durch den Ring gezerrt haben, geradezu abartig, zumal die Besitzerin diese Aufgabe einem anderen Vorstandsmitglied übertragen hatte. Beide Damen zeigten eindrucksvoll, daß es immer noch Leute gibt, denen die Tierhaltung verboten gehört! 
Ein Hund der Erstgenannten hatte sich wieder einmal im Kurhaushotel auf dem Teppichboden seiner Stoffwechselprodukte entledigt. Rein zufällig hielt ich mich in der Rezeption auf, als die gut bekannte Dame ihre Rechnung begleichen kam. Sie wurde mit einer zusätzlichen Forderung über 50 Euronen Reinigungsgebühr konfrontiert, was sie in bekannter Manier empört zurückwies. Aber, es gibt ja aufmerksame Kameras im Objekt und sie war mit ihrem Bolli ganz hervorragend im Film zu sehen. Es ist nicht der erste derartige Akt und es sind genau Leute diesen Charakters, welche dafür verantwortlich sind, daß immer mehr Hotels keine Hunde mehr dulden!

Die genannten Personen gehören selbstverständlich nicht unserer Gruppe an!

Ich bin froh und dankbar, daß solche Gäste in vielen Hotels inzwischen namentlich erfaßt werden - es dient dem Selbstschutz der Häuser und wir befürworten das ausdrücklich!

Insgesamt hat die VK-Bolonistengruppe an diesem Wochenende sehr gut abgeschnitten und dokumentiert, daß es in der Gemeinschaft ein großes Potential gibt, welches wir zum Wohle der Rasse unbedingt weiter ausbauen müssen.
