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IHV e.V., Dresden

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Grus51
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Beitrag1/2, Verfasst am: 01.04.2017, 17:47      Beitrag speichern

Betreff: IHV e.V., Dresden
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Internationaler Hundeverband e. V.


Der IHV stellt nach unseren Erkenntnissen Abstammungsnachweise zu Tieren aus, deren Angaben nicht der Wahrheit entsprechen da diese Tiere oder deren Eltern nicht reinrassig sind, illegale Bastardierungen vorgenommen wurden und so Individuen mit disqualifizierenden Fehlern als "reinrassig" verkauft werden. Sollte das nicht absichtsvoll geschehen, ist die Kompetenz der dafür verantwortlichen Zuchtwarte und Richter zu hinterfragen. Eines von vielen Beispielen:

Zitat:
Durch eine kynologische Überprüfung und die Begutachtung durch den Internationalen Hunde Verband e.V. (IHV) wurde die Reinrassigkeit von Xxxx und Xxxx bestätigt.
Im Sommer 2013 stellten wir Xxxx erstmals in Dietfurt auf der CACIB Bayern Siegerschau vor.
Die Wertung: Bayernsieger mit VI.

Und es folgen noch weitere Siegertitel.

Was sind eine "kynologische Überprüfung und Begutachtung" wert, wenn am Ende eine Reinrassigkeit für eine nicht existente Rasse "Bolonka Franzuska" mit frei erfundenem Standard bestätigt wird?
Daran schließt sich auch gleich noch ein V1 mit Siegertitel an.
Es mag sein, daß beide Tiere tatsächlich reinrassige Exemplare sind - dann allerdings ist es nicht vermittelbar, daß dieselben einer "Begutachtung" bedürfen - sie müssen doch eine Ahnenreihe nachweisen können und das können in diesem Falle ausnahmslos nur Bologneser sein!
Seit 1982 ist es erwiesen, daß eine Rasse 'Bolonka Franzuska' nicht existiert - daß es sich im Falle der einstmaligen Importtiere um erstklassige Bologneser handelte und nur wenn deren Standard als Grundlage dient, kann eine Beurteilung vorgenommen werden. Wohlgemerkt, das ist dann natürlich ein Bologneser und nichts sonst! Alles andere ist Betrug - aber darauf versteht man sich in diversen Gruppierungen vortrefflich!

Für uns bedeutet das, jeden einzelnen Abstammungsfall akribisch zu hinterfragen und erst wenn alle Verdachtsmomente ausgeräumt, alle Falschangaben korrigiert wurden, dürfen diese Daten übernommen und ggfs. eine korrekte Umschreibung vorgenommen werden.

Im übrigen stellt vorgenannter Fall keinen Ausrutscher dar - auch der IHV erkennt gerne Bastarde als "Rasse" an weil das ja entsprechende Einnahmen generiert und nur darum, um nichts sonst geht es! Die Hunde sind nur Vehikel.

IHV schrieb wie folgt:
Der IHV Internationale Hundeverband fungiert als international anerkannter, zuverlässiger und kompetenter Dachverband für viele weitere freie Hundevereine, Hundesportgruppen und Interessengruppen. Der IHV hat sich als zuverlässiger und kompetenter Dachverband bewährt. Wir unterstützen unsere Mitgliedsvereine und/oder Interessengruppen entsprechend. Vereine, Hundesportgruppen, Hundeschulen, die einen kompetenten Partner suchen, wenden sich bitte direkt an den Vorstand unseres Verbandes. Wir sind für jede Form der Zusammenarbeit, wenn diese der Gesundheit unserer Vierbeiner dient, offen und freuen uns auf Ihre Anfragen.

So ein Teil der Selbstdarstellung, was die selbstattestierte Kompetenz betrifft, so ist diese in Bezug auf Rassehunde / Hunderassen zumindest zweifelhaft.
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Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen.
(Robert Lembke)
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Grus51
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Beitrag2/2, Verfasst am: 19.09.2019, 13:15      Beitrag speichern

Betreff: Irren ist menschlich -
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.
aber nicht mehr, wenn es zur Methode wird!

Da muß man schon sowohl die fachliche Qualifikation als auch die ehrliche Gesinnung in Frage stellen.

Mir liegt die Zuchttauglichkeitsbescheinigung eines Bolonkarüden vor. Ausgestellt vom Richterobmann des IHV.
Was dort nicht aufgeführt ist sind u. a. die Farbe und Textur des Haarkleides und das Pigment.
Darüber gibt die Ahnentafel, ebenso ausgegeben vom IHV klar Auskunft: "braun-weiß / glatte Welle" Shocked

Was soll man bitte unter einer "glatten Welle" verstehen?

Die Aussage "braun-weiß" bedeutet Schecke - das alleine ist laut aktuellem Standard vom 15.5.2019 ein disqualifizierendes Merkmal und dieses war es auch in allen vorherigen offiziellen Standards aus den Jahren 2010, 1997, dem Gruppenstandard von 1966 und der Zuchtrichtlinie von 1951!
Wenn man dann noch bedenkt, daß dieser Rüde einen Reibe-Vorbiß hat, muß man schon mal hinterfragen, welche Vorfahren er hat, aus welchem "Stall" dieser Fehler mitgebracht wurde.

Der Hund selbst mag durchaus pumbertlgesund sein, das ist nicht die Frage. Vielmehr muß man schon die gesamte Glaubwürdigkeit solcher Dokumente / Vereine in Frage stellen. Zumindestens darf angezweifelt werden, ob dieser Hund reinrassig gezüchtet worden ist.
Es spricht nichts dagegen, daß es ein tadelloser Familienhund sein kann doch es spricht ALLES dagegen, so ein Tier züchterisch einzusetzen. Gerade als Deckrüde potenziert er seine fehlerhaften Erbanlagen in enormem Umfang - bei einer Hündin, deren Reproduktionsvolumen überschaubar ist, darf man schon eher den einen oder anderen Abstrich zulassen, zumal grundsätzlich mehr Rüden als Hündinnen geboren werden.

Allerdings, dort wo nur der Mammon zählt ist kein Platz für ideelle Werte. Da zählen gesundheitliche Aspekte einfach nicht; oder bestenfalls nach dem Leitspruch "Was lange hält bringt kein Geld!".

Der IHV ist ein sehr großer Verein - gerade deswegen erwarten viele Menschen, daß dort auch eine entsprechende Sorgfalt herrscht. Daß dem offenkundig nicht so ist können wir belegen und deswegen sind wir verpflichtet, uns von solchen Vereinen und Gebahren offen zu distanzieren.
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(Robert Lembke)
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